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Der Stoffwechsel als Grundlage des Organismus

Der berühmte Physiker und Wissenschaftstheoretiker Erwin Schrödinger (Schrödinger´s Katze) hat bereits darauf hingewiesen: das Wort Stoffwechsel ist eigentlich leicht missverständlich, könnte man doch irrtümlicherweise daraus schließen, dass während des Stoffwechsels eines Organismus chemische Stoffe ausgetauscht werden. Quid pro quo, sozusagen. Das ist aber nicht der Fallt, denn die Stoffe werden vielmehr umgewandelt beziehungsweise chemisch verändert. Eine Landpflanze zum Beispiel wandelt während der sogenannten Photosynthese unter Verwendung des Lichts das aus der Luft stammende Kohlendioxid, das durch die Wurzeln aufgenommene Wasser und andere Stoffe um und gebraucht diese veränderten Stoffe dann entweder zum sofortigen Aufbau der Pflanze, sprich Wachstum, oder kanalisiert Teile der Stoffe in Speicher – für schlechte Zeiten sozusagen. Menschen und Tiere verstoffwechseln bei ihrer Nahrungsaufnahme und Verdauung Pflanzen und andere Tiere und natürlich deren Speicherstoffe wie Fette oder Proteine. Hier wird deutlich – der Stoffwechsel ist nicht nur linear, sondern auch zyklisch zu verstehen.

Empfindlich und komplex – aber unerlässlich

Man muss sich bewusst machen, dass am Stoffwechsel große Teile des Körpers beteiligt sind und alle davon betroffen. Ohne den Stoffwechsel wäre eine Nahrungsaufnahme mehr oder weniger völlig sinnlos, weil die zugeführten chemischen Stoffe nicht zerlegt und umgewandelt werden könnten. Deshalb haben schon kleinste Veränderungen auf den Organismus Auswirkungen auf den Stoffwechsel, dessen System derartig komplex ist, dass es auch recht empfindlich reagieren kann. Schön Veränderungen im täglichen Rhythmus von Wachphase und Ruhephase – zum Beispiel bei sich ständig änderndem Schichtdienst – können deutlich spürbare Folgen für den Stoffwechsel – und damit für alles andere im Organismus – nach sich ziehen. Denn der Stoffwechsel ist die Grundlage organischen Seins. Dieses ist ohne einen halbwegs gut eingestellten Stoffwechsel nicht in der Lage, allein zu existieren. Wie der Volksmund sagt: von Luft und Liebe allein kann der Mensch nicht leben. Kakteen übrigens auch nicht. Ein ´gut geölter´ Stoffwechsel ist deshalb der Schlüssel zu einem angenehmen Wohlempfinden. Wer dann noch Liebe hat, hat alles, was er braucht.